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Die „Interessengemeinschaft Bibertbahn“ bemüht sich seit 2003 um die Reaktivierung der Bahnlinie Nürnberg - Stein - Oberasbach-Altenberg - Zirndorf-Leichendorf. |
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Bibertbahn-Geschichte von 1890 bis 2010 Faltblatt "Mit der Bibert-
Aktuelle Artikel in den Fürther Nachrichten „Wenn die Bibertbahn fährt, verliert der Bus.“ Laut VGN-Untersuchung keine neuen Fahrgäste, das Potenzial verschiebt sich lediglich (26.9.2011) Die Hausaufgaben sind verteilt - RSE hat in inter- ner Runde Konzept für Bibertbahn-Reaktivierung erläutert (8.7.2011) Express-Route für Bus oder Radler - Politiker zu künftiger Nutzung der Bahntrasse (8.7.2011) IG Bibertbahn ist bitter enttäuscht über den Kreistagsbeschluss: "Man hat die Bahn nicht gewollt." (9.6.2011) Letzte Chance vertan ? Auch der Kreistag lehnt Bibertbahn-Reaktivierung ab (9.6.2011) Pro und Kontra Bibertbahn: Bewertung der Kritiker und Befür-worter könnte nicht unterschiedlicher sein „Wir geben alles für die Schiene“: Privates Eisen- |
>> Der VGN bestätigt die Berechnungen der IG Bibertbahn << Im Mai 2011 legte der VGN (Verkehrsverbund Großraum Nürnberg) ein negatives Gutachten zur Reaktivierung der Bibertbahn von Nürnberg Hbf nach Zirndorf-Leichendorf vor: Gemessen an den hohen Kosten sei der Nutzen zu gering. Der Knackpunkt war, dass die Buslinie 113 aus dem oberen Bibertgrund von Leichendorf bis Fürth Süd parallel zur Bibertbahn fahren sollte, um direkten Anschluss zur U-Bahn zu erhalten. Deshalb hätten den Zug ab Leichendorf nur 300 Fahrgäste täglich genutzt, während für die parallelen Busse 1.600 prognostiziert wurden. Die Kritik der IG Bibertbahn (IGBB) veranlasste den VGN, das alternative IGBB-Modell detailliert durchzurechnen. Am 20.9.11 wurde das Ergebnis im Umwelt- und Verkehrsausschuss des Fürther Landkreises vorgestellt. Und zur Freude der IGBB wurden ihre Aussagen voll und ganz bestätigt: Die Bibertbahn erreicht 2.010 Personen-km pro Kilometer Betriebslänge - ein Spitzenwert unter allen fränkischen Nebenbahnen ! |
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Derzeit ist es fraglich, ob die Vision der IG Bibertbahn eines Tages Realität werden kann. Vor lauter Zahlen vergisst man manchmal, dass ein schneller und störungsfreier Bahnbetrieb nach Nürnberg eine enorme Aufwertung für die Städte Zirndorf und Oberasbach wäre. [Fotomontage aus dem Buch "Mit der Bibertbahn in die Zukunft": Auf der Regnitzbrücke können die Züge ungehindert am PKW-Stau auf der Rothenburger Str. vorbeifahren.] |
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Die IGBB meint, dass die Bayerische Eisenbahngesellschaft jetzt eigentlich zur Bestellung der Züge verpflichtet wäre: Der Mindestwert für einen Stundentakt sind 1.000 Fahrgäste, die Bibertbahn soll doppelt so oft fahren (alle 30 Minuten) und ihr wird die doppelte Fahrgastzahl prognostiziert. Was mehr kann die BEG verlangen ? Es fehlt "nur" der politische Wille – Politiker, die aufstehen und das einfordern, was ihnen zusteht. Im Landkreis Fürth warten aber (trotz negativer Gutachten) viele immer noch auf die Verlängerung der Nürnberger U-Bahn-Linie 3. Eigentlich sollte sie schon längst bis zur Stadtgrenze fahren, bisher wurde aber noch nicht einmal mit dem Bau begonnen. Für die Verkehrspolitik im Landkreis Fürth muss man daher leider ein altes Sprichwort abwandeln: „Lieber die Taube (= U3) auf dem Dach als den Spatz (= Bibertbahn) in der Hand.“ Die IGBB setzt sich dennoch weiterhin für die Verbesse- rung der Verkehrsverhältnisse zwischen Nürnberg, Zirndorf und Oberasbach ein ! |
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Bestellen Sie das Buch "Mit der Bibertbahn in die Zukunft" hier für 19,80 Euro inclusive Porto- und Versandkosten. Die IG Bibertbahn präsentierte im September 2010 ihre schönsten und wichtigsten Fotos und Unterlagen in einem neuen Buch der Öffentlichkeit. Neben der Geschichte wird auch die mögliche Zukunft in Fotomontagen präsentiert. Schließlich könnten schon in wenigen Jahren moderne Dieseltriebwagen einen S‑Bahn-Verkehr mit kurzen Taktabständen und direkten Fahrten ins Zentrum von Nürnberg anbieten. |
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